Liebe Gäste
Unser Titelbild vom Programmheft 2007 kündigte es an:
grischunalpin ist die erste Bergsportschule der Schweiz, die ab 2007 ein Umweltsponsoring eingeführt hat. Das besondere dieses Sponsorings ist, dass es von der Schule und ihren Bergführern selbst finanziert wird. Anders als Gesellschaften, die ihren Obulus von den Gästen finanzieren lassen, will grischunalpin mit der Eigenfinanzierung des Sponsorings ein Zeichen setzen und klarmachen, dass es unserer Bergsportschule mit dem Schutz der Umwelt ernst ist.
Dass grischunalpin ausgerechnet mountain wilderness unterstützt, ist kein Zufall. Die Umweltorganisation zum Schutz der Gebirgswelt setzt sich seit ihrem Bestehen für die nachhaltige Nutzung der Bergwelt ein. Dazu gehört nebst dem Kampf gegen das Heliskiing insbesondere auch das Engagement gegen die winterliche Plage mit Motorschlitten, welche die Luft verpesten und zudem einen unerträglichen Lärmpegel aufweisen. Seit den letzten Jahren ist immer mehr zu beobachten, dass solche Motorschlitten bis zu den abgelegendsten Gipfel hochfahren und Ski- und Snowboardtourengeher, welche hier Ruhe und Natur pur suchen, aufs Massivste belästigen.
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Anti-Motorschlitten-Demo auf dem Splügenpass
Am 4. Februar 2007 fand auf dem Splügenpass eine von mountain wilderness organisierte und von grischunalpin unterstützte Demonstration gegen die Nutzung von Motorschlitten zu touristischen Zwecken mit über 100 Teilnehmenden statt. Diese Demo wurde aus den Mitteln des grischunalpin-Sponsorings organisiert und fand vor allem bei den italienischen Alpen- und Umweltorganisationen grosses Echo. Unsere Bergsportschule hat die Demo aktiv unterstützt, und der Leiter von grischunalpin, Andrea Bianchi, hatte nebst anderen die Gelegenheit, mit scharfen Worten die Auswüchse des Off-Road-Motorschlitten-Tourismus zu geisseln. Interessant an der Demonstration war, dass auch viele Touristiker aus Monte Spluga sowie die betroffenen Gemeinden die Demonstration aktiv unterstützten und ihrer Freude Ausdruck gaben, dass gegen diese winterliche Plage mit Lärm und Gestank bis zu den entwegendsten Gipfeln endlich etwas unternommen wird. Auch die anwesenden Zollbeamten und Carabinieri gaben ihrer Sympathie für das Anliegen Ausdruck.
Andrea Bianchi: Die Demo auf dem Splügenpass hat etwas ausgelöst, von dem ich nur geträumt habe. Die Welle der Sympathie hat mir gezeigt, dass die Sensibilität für die Erhaltung der Ruhe für Menschen und Tiere in der Bergwelt auch in Italien herangereift ist. Mit «Silenzio»- Sprechchören und Transparenten gaben die Teilnehmenden ihrem Unmut Luft.
Anschliessend an die Demo führte Andrea Bianchi die anwesenden Skitourengeherinnen und Skitourengeher bei schönstem Wetter auf das Lattenhorn, was nachfolgend mit einer rassigen Abfahrt im stiebenden Pulverschnee nach Splügen belohnt wurde.
Auf der Homepage von mountain wilderness ist die Demo vom 4. Februar 2007 erwähnt unter: Portrait: Unsere Arbeit → Geschäftsjahr 2007 → Tätigkeitsbericht, dort auf Seite 7 unter dem Titel: Stop Off-Road, Demo-Skitour und Aktionsnetzwerk gegen wilde Geländefahrten.
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Umweltsponsoring 2007
Für das Geschäftsjahr 2007 war grischunalpin in der Lage, der von uns unterstützten Umweltorganisation für den Schutz der Gebirgswelt, mountain wilderness, einen aufgerundeten Betrag von CHF 2.000 zu übergeben. Die symbolische Checkübergabe fand am 25. August 2008 in Chur statt.
Nachfolgende Zeitungsberichte zur Checkübergabe:
Bündner Tagblatt vom 26.08.2008 Südostschweiz vom 28.08.2008 Novitats vom 29.08.2008
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