grischunalpin Bergsportschule



Ein Bergführerteam der Spitzenklasse



Dass grischunalpin eine top-seriöse Bergsportschule ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass die Bergführer von grischunalpin darüber hinaus Top-Athleten bis hin zu Weltruf sind, wissen manche wohl noch zu wenig. Und so wollen wir für einmal in diesem Editorial unsere Bergführer in den Vordergrund stellen.



Unser neuer Präsident, der Jeninser Bergführer Günther Habersatter, ist der wohl beste Sportkletterer Graubündens. Routen im unteren 10. Schwierigkeitsgrad gehören bei ihm zum Aufwärmtraining. Sein highlight ist die Erstbegehung der 8-Seillängen-Route „Zahir“ in den Wendenstöcken mit Schwierigkeiten bis 8b+ (10+). Diese Route, welche er im Jahre 2006 zum ersten Mal durchgehend frei kletterte, hatte bisher erst 2 Wiederholungen und
1 Teilwiederholung. Als Klettercrack der besonderen Klasse gilt auch unser Teammitglied Thomas Götz, der sich vor allem mit Erstbegehungen im Bündner Rätikon einen Namen gemacht hat. Auf sein Konto geht die zum Klassiker gewordene Route Intifada am Schweizereck, welche er in der Zeit des Palästinenser-Aufstandes einbohrte und frei kletterte. Michael Illien seinerseits hat in Vals oberhalb der Läntahütte ein ganzes Klettergebiet eingerichtet, das sich grosser Beliebtheit in der Kletterszene erfreut. Charlie Micheli, der Puschlaver Bergführer, gilt als Klettercrack im Bergeller Granit und hat mit zahlreichen Erstbegehungen in der Albigna von sich reden gemacht. Christoph Schaub, seines Zeichens Geschäftsführer unserer Partnerschule yoyo ist der Bouldercrack des Teams. Seine jüngsten Erfolge im englischen Gritstone (Gaia und end oft he affaire
(E8 6c) nebst anderen) haben in GB wie ein Lauffeuer die Runde gemacht. Auch sein Namensvetter Christoph Fäh gilt in der Szene als Crack. Andrea Bianchi, der Mann der ersten Stunde und Gründer von grischunalpin konnte im Jahre 2001 die erste Wieder-holung der schwierigsten Route am Pizzo Badile (Hiroshima) realisieren (aus Zeitgründen ohne die letzten 2 Seillängen). Weitere Wiederholungsversuche dieser technisch und psychisch anspruchsvollen Route gab es seither keine mehr. Im Jahre 2003 realisierte er mit seinem Seilpartner Jack Frei eine Erstbegehung in der ENE- und SE-Wand des Pizzo Badile (via panoramica). Aber nicht nur in der Vertikale haben wir Spitzencracks: Der Davoser Walter von Ballmoos ist der Meister des Telemarkens und kennt wohl jeden steilen Hang im Davoser freeride-Paradies.

Zum Schluss unser Top-Athlet und Ehrenmitglied Robert Jasper. Er gilt als einer der weltbesten Kletterer überhaupt und hat sich vorab im Eis- und Mixed-Klettern in der Weltelite etabliert. Darüber hinaus ist Robert Jasper bekannt geworden durch die erste freie Begehung der Japaner-Direttissima in der Eigenordwand im Jahre 2009, der wohl technisch anspruchsvollsten Route in dieser Wand überhaupt. Aber nicht genug damit. Im Jahre 2010 gelang Robert Jasper zusammen mit Roger Schäli die erste Rotpunktbegehung der berüchtigten John-Harlin-Route durch die Eigernordwand.

Trotz ihrer Spitzenleistungen haben unsere Bergführer die Lust am Bergführerberuf nicht verloren. Im Gegenteil, ihre individuellen Leistungen beflügeln sie, auch unseren Gästen die Tricks und Kniffs zu vermitteln, welche sie zum Erfolg führen. Es ist aber auch die unermessliche Liebe zur Natur, welche unsere Bergführer immer wieder ins Gebirge zieht. Und weil sie hier wirklich daheim sind, kennen sie auch jeden Schlupfwinkel, namentlich auch abseits des Massentourismus. Last but not least ist zu erwähnen, dass es das hohe Niveau unserer Bergführer ausmacht, dass Sie Euch, liebe Gäste, auch in der Kerntätigkeit jene Sicherheit vermitteln können, welche für das Gelingen anspruchsvoller Ziele unbedingt erforderlich ist.





Für das grischunalpin-Team

Im Herbst 2011





(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken